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In geheimer, unmöglicher Mission

 
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In geheimer, unmöglicher Mission
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Saviya
Präses


Anmeldungsdatum: 27.09.2007
Beiträge: 66

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Tyrande Wisperwind sah auf, als Rusalka den Nebenraum des Mondtempels in Darnassus betrat, um sich dann sofort wieder einer Karte der östlichen Königreiche zu widmen. „Ich bin sehr erfreut euch zu sehen...Draenei.“ Rusalka deutete eine höfliche, aber kurze Verbeugung an. „Ich erhielt kürzlich Kunde aus Azeroth, namentlich aus der Region um Sturmwind.“ „Herablassend wie immer, Sie macht sich nicht einmal die Mühe die Gemeinsprache zu verwenden,“ dachte sich die Priesterin, aber mittlerweile war Ihr Darnassisch wenigstens halbwegs sattelfest.
„Eine Waldläuferin, eigentlich in einer Mission in den Dämmerwald unterwegs, geriet dort vor einer Weile in die Fänge der Defias. Habt Ihr bereits von dieser Organisation gehört?“ Rusalka nickte. „Gut, alle Informationen der Kald'orei über diese „Bruderschaft“ habe ich in diesem Dossier für euch zusammenstellen lassen.“
„Natürlich alles in Ihrer ach so hübschen Elfenschrift verfasst“, Rusalka zog Ihre Augenbrauen etwas zusammen als die Hohepriesterin einen Stapel feinsten Papiers genauestens übereinander ordnete und Ihr reichte. „Die Waldläuferin wurde, warum ist uns unbekannt, nicht beraubt wie es unter diesen Barbaren üblich ist sondern in Ihr Hauptquartier in der Region Westfall gebracht. Bevor Ihr etwas schlimmeres widerfahren konnte ergab sich für Sie glücklicherweise die Gelegenheit zu entkommen. Ihren ausführlichen Bericht haltet Ihr ja bereits in Händen.
Eigentlich gehen uns die Querelen in Sturmwind ja wenig an, solange Sie Ihren Pflichten in eurer alten Heimat nachkommen, aber dies ist nicht der erste Übergriff auf Angehörige unseres Volkes seitens dieser Verbrecherbande. Es ist Zeit, Ihnen deshalb eine unmissverständliche Botschaft zu überbringen. Außerdem,“ Tyrande senkte Ihre Stimme, „war die Flüchtende geistesgegenwärtig genug um neben Leib und Leben auch noch einige beunruhigende Erkenntnisse aus diesem Rattenloch mitzubringen.....“

Einige Minuten später: „Als heilkundige Priesterin, und weil Ihr mit „künstlichen“ Dingen mehr vertraut seid als andere Angehörige der Tempelwache, beauftrage ich euch damit, dieses Gefährt zu zerstören. Das wird jegliche unmittelbare Bedrohung für Kalimdor dieserseits eliminieren und den Verantwortlichen für diese Missetaten eine Warnung sein, sich nicht mit unserem Volk anzulegen. Sucht euch geeignete Mitstreiter aus der Tempelwache und nehmt eventuell auch Söldlinge mit dazu, auf Azeroth soll es ja genug davon geben wie man hört. Auch wenn es mir nicht sehr behagt, solltet Ihr euch außerdem an eine Portalkundige Person wenden um die Reisezeit zu beschleunigen. Aber: beratet euch zuvor mit Saviya und bedenkt beide, Ihr seid keine offizielle Abordnung aus Darnassus. Geht heimlich vor, denn wir wissen nicht genau, welche Verbindungen der Bruderschaft in die hohen Kreise Sturmwinds bestehen. Die Botschaft wird trotzdem unmissverständlich sein. Sammelt außerdem sämtliche Hinweise zu Verbindungen nach Sturmwind, die Ihr finden könnt. Ich möchte jegliche eventuelle Bedrohung frühzeitig erkennen können.“
Tyrande erhob sich und räusperte sich leise. Persönlich verbindet uns nicht viel, Priesterin der Naaru, aber ich schätze eure Fähigkeiten hoch. Ebenso wie eure Loyalität gegenüber der Wache, eurem Volk und meinem.“ Sie nickte. „Und nun geht, mit dem Segen Elunes und der Shat'ar. Kommt heil zurück und erstattet mir ausführlich Bericht.“
Rusalka verbeugte sich erneut, diesmal mit mehr Respekt, und verließ den Raum. Sie musste unbedingt die Anführerin der Wachen kontaktieren und hatte auch schon einen Bauplan im Kopf, den es umzusetzen galt. Aber wo beim Nether sollte Sie auf diesem Baum einen Magier herbekommen? Die Schiffsreise nach Azeroth erschien Ihr plötzlich gar nicht mehr so lange. Sie blickte zu Ihrem mechanischen Eichhörnchen, das beim Hinausgehen auf Ihre Schulter geklettert war. „Viel zu tun und wenig Zeit, aber zuerst werden wir Dich mal wieder etwas aufpolieren und dieses seltsame Klappern beseitigen, außerdem kann ich dann besser nachdenken.“

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Saviya saß an ihrem Schreibtisch im Haus der Tempelwache über den Dächern von Darnassus. Sie studierte die Unterlagen, die Rusalka ihr gebracht hatte. Vertieft in die Texte, bemerkte sie nicht, wie Rusalka sich näherte. Erst das mechanische Geräusch des Eichhörnchens, das fremd in der Stille wirkte, ließ Saviya den Kopf heben.
Sie ließ von den Dokumenten ab, um Rusalka zu begrüßen. „Elune sei mit dir, Freundin!“
Rusalka nickte. „Ich grüße dich, Teuerste.“
Saviya deutete auf den Schreibtisch. „Die Informationen, die Waldläuferin Noryma in Westfall zusammengetragen hat, sind sehr beunruhigend. Eine Massenvernichtungswaffe in den Händen der Defias ... Nicht auszudenken, wenn sie in andere, gefährlichere Hände fiele... Ich teile Tyrandes Besorgnis. Auch wenn es meine erste Aufgabe ist, der Mondgöttin zu dienen und ihr Heiligtum zu beschützen, gibt es inzwischen sehr viele Hinweise darauf, dass bösartige Elemente auch jenseits von Kalimdor die Kal’dorei bedrohen. Wir können nicht länger zuschauen und untätig bleiben. Das haben wir zu lange getan.“ Saviya senkte ihren Blick und Trauer verdunkelte ihre Gesichtszüge. Sie atmete tief durch. „Ich habe einen Boten nach Eisenschmiede geschickt. Tsimmi soll nach fähigen Kämpfern für unsere Mission Ausschau halten, er hat da einige Beziehungen. Auch Botschafterin Lucretia von Argon wurde informiert. Sie scheint gute Kontakte zu militärischen Splittergruppen in Sturmwind zu haben. Wenn Orbasan von Draenor zurückkehrt, werde ich ihn darum bitten, seine Verbindungen nach Theramore spielen zu lassen. Wir brauchen jede Unterstützung, die wir kriegen können.“

In den folgenden Tagen munkelte man in den Tavernen von Eisenschmiede und Sturmwind hinter vorgehaltener Hand, dass ein Spähtrupp der Nachtelfen Abenteurer sucht, die keine Furcht vor dem Unbekannten kennen und das Böse, das sich den Provinzen Sturmwinds zu bemächtigen droht, bekämpfen wollen. Wer sich berufen fühlt, diesem Aufruf zu folgen, dem wird empfohlen, sich am 19. Tage diesen Monats zur achten Stunde im Park von Sturmwind aufzuhalten.

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„Eichhörnchen!“ Rusalka kam gerade mit ein paar gerollten Planzeichnungen in der Hand in die Unterkunft der Tempelwache. Sie hatte tage- und nächtelang an den kleinen Steuerungselementen und Lagenausgleichszahnrädern gefeilt. Heute wollte Sie diese endlich in die Geräte einbauen, hatte die vielen Einzelteile sortiert und auf Ihrem Arbeitstisch bereit gelegt. Das einzige, was Sie jetzt noch sah, war die Spitze eines buschigen *##@#@@es, die mit einem kleinen Wippen, elegant aus der Fensteröffnung schlüpfte.
„Bei den Naaru, oh diese unsäglichen.....,“ Sie hielt inne, holte tief Luft und besann sich Ihrer priesterlichen Tugenden, auch wenn Ihre Augen frustriert leuchteten. Sie würde neues Thorium und etwas Mithril brauchen, und das auf einem Baum. Viel schlimmer wog der Zeitverlust, den diese Verzögerung für die Pläne Tyrandes und der Tempelwache bedeuten würde.
Vielleicht konnte Sie mit Saviyas Hilfe ein paar junge Elfen finden, denen es ein Vergnügen bereiten würde durch die Äste Teldrassils zu turnen und Eichhörnchenkobel nach mechanischen Bauteilen zu durchsuchen. So würde Sie wenigstens nicht sämtliche Teile erneuern müssen.
Rusalka seufzte, Ihren seit längerem andauernden, persönlicher Wettstreit mit der astbewohnenden Fauna Teldrassils hatte Sie diesmal verloren. „Ich war doch nur kurz weg,“ murmelte Sie selbentschuldigend.“ Sie sperrte die Baupläne in eine Truhe (manche Vögel hier schienen einen unerklärlichen Faible für Papier und Pergamentfetzen zu haben) und verließ Ihre kleine, hart erkämpfte Werkstatt. Sie benötigte neues Material und musste Saviya auf Ihrem Patroulliengang durch Darnassus abpassen....heute war einer der Tage, an denen Sie Kal'dorei tatsächlich um Ihre Leichtfüßigkeit und Naturverbundenheit beneidete.

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Saviya stellte den Lederranzen auf ihr Bett und packte einige Kleidungsstücke ein.
Ich hab's ja gleich gewußt! Immer wenn Technik im Spiel ist, geht etwas schief, dachte sie bei sich. Saviya erinnerte sich an Rusalkas Wutausbruch, als die Eichhörnchen ihre Bauteile gemopst hatten und mußte schmunzeln.
Gestern hatte sie Rusalka in ihrer Werkstatt besucht und sich die kleinen Gefährte, die Rusalka als Panzer bezeichnete, erklären lassen. Offenbar handelte es sich dabei um steuerbare Fernkampfwaffen. Saviya waren diese Fahrzeuge gleich suspekt. Aber sie konnten sich unter Wasser fortbewegen und das könnte sich bei ihrer Mission als Vorteil herausstellen.
In einen Stoffbeutel packte sie Reiseproviant und prüfte, ob ihre Feldflasche mit frischem Wasser gefüllt war. Bis nach Menethil würde es reichen. In der dortigen Taverne konnte sie sich mit frischem Proviant eindecken.
Sie legte eine leichte Lederrüstung an. Nichts hasste sie mehr, als in unbequemer Kleidung zu reiten. Und sie hatte einen weiten Weg vor sich.
Saviya verließ ihr Quartier im Haus der Tempelwache und sah sich um. Ihr Frostsäbler lag auf dem Rasen und döste. Als sie ihn hinter den Ohren kraulte, schnurrte er leise und öffnete die Augen. Saviya befestigte ihre Taschen am Sattel und stieg auf.
Sie zog sanft an den Zügeln und sagte zu ihrem Gefährten: "Komm, mein Freund! Auf geht's nach Sturmwind."

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Sturmwind.
Rusalka trat aus dem Gästehaus am Marktplatz und blinzelte in die gleißende Morgensonne. Die Ausrüstung war einsatzbereit und niemand hatte Ihre Ankunft und auch Saviya's, die im Stadtpark Quartier bezogen hatte, bemerkt. Beste Voraussetzungen also. In Kürze würden Sie mit den gemieteten Greifen nach Westfall fliegen damit die Mission rechtzeitig mit Einbruch der Dunkelheit beginnen konnte. Der verdammten Bruderschaft würden Sie ein leuchtendes Zeichen setzen.... Sie blickte auf das mechanische Eichhörnchen zwischen Ihren Hufen, das auf den Hinterbeinen sitzend die nähere Umgebung aufmerksam betrachtete. "Komm mein Kleines, wir sehen zu dass wir noch etwas finden mit dem wir Deinen Schmierstoffbehälter befüllen können. In Westfall soll es staubig sein und wir haben einen langen Tag vor uns...." Das Eichhörnchen kletterte auf Rusalkas Schulter. Sie rückte Ihre unauffällige Kleidung und Ihre Ingenieursbrille zurecht. Mit einem Lächeln auf den Lippen verschwand die Purgatorin, trotz Ihrer Größe, schnell in den engen Gassen zwischen den geschäftigen Bürgern und Besuchern.

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Saviya
Präses


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Beitrag Antworten mit Zitat
Saviya war nach der Mission in das Gasthaus im Park von Sturmwind zurückgekehrt, wo sie ein Zimmer gemietet hatte. Sie legte ihre Lederrüstung ab und zog eine Seidenrobe an.
Nochmals überflog sie den Brief, den sie bei Van Cleef gefunden hatte. Er gab keinen direkten Hinweis auf den Adressaten.
Saviya faltete den Brief wieder zusammen und steckte ihn in ihre Leinentasche. Es gab hier in Sturmwind eine Person, die das für sie herausfinden konnte.
Saviya warf einen dunklen Umhang über und verließ das Gasthaus Richtung Altstadt.
Sie klopfte an der Tür eines unscheinbaren Hauses. Eine alte Gnomin öffnete ihr. „Ah, Meisterin Saviya. Tretet doch ein!“ Die Gnomin winkte aufgeregt.
„Setzt Euch doch. Ich werde gleich meine Herrin holen.“ Sie nahm Saviya den Mantel ab und hängte ihn über einen Stuhl. Die Gnomin verschwand flink im Obergeschoß. Kurz darauf huschte sie in die Küche und kam mit einer Käseplatte und einem Krug Mondbeerensaft zurück. „Laßt es Euch schmecken, Ihr müsst ja furchtbaren Hunger haben.“
Saviya kostete von dem Käse und nippte am Saft, als die Hausherrin Lucretia von Argon die Treppe herunter kam. „Guten Abend, Saviya. Ich nehme an, Eure Mission war erfolgreich.“
Saviya nickte. Sie zog den Brief aus der Tasche und reichte ihn Lucetia.
„Hm!“, machte Lucretia, als sie den Brief gelesen hatte.
„An wen könnte der Brief gerichtet sein?“, fragte Saviya.
„Ich werde es herausfinden. Mary!“ Die Gnomin tauchte sofort aus der Küche auf. „Fertige davon eine Abschrift für mich an.“ Sie reichte Mary den Brief. Diese flitzte ins Obergeschoß und kehrte nach kurzer Zeit mit dem Brief und einem beschriebenen Blatt Papier zurück.
Den Brief reichte sie Saviya, das Papier Lucretia.
„Die Tempelwache steht in Eurer Schuld, Lucretia.“ Saviya nickte ihr zu, nahm ihren Umhang und verließ das Haus.
Lucretia las den Brief noch mal aufmerksam durch. Sie wartete noch etwas, bis sie in einen schwarzen Umhang gehüllt in die klare Nacht hinaustrat. Sie hatte die Kapuze tief ins Gesicht gezogen.

Saviya war am gestrigen Abend nach Darnassus zurückgekehrt. Sie trank einen Disteltee und aß einige Früchte, bevor sie sich in den Tempel aufmachte, um Tyrande Bericht zu erstatten.
Die Hohepriesterin unterhielt sich gerade mit ein paar Novizinnen, als Saviya den Tempel betrat. Als Tyrande sie sah, verabschiedete sie die angehenden Priesterinnen und kam auf Saviya zu.
Saviya verbeugte sich. „Sei gegrüßt, Schwester.“
„Elune sei mit dir, Saviya. Berichte von eurer Mission.“
„Als wir in Westfall ankamen, schlossen sich uns zwei Personen an, eine Kaldorei des Zirkels und ein Gnom. Gemeinsam versuchten wir unbemerkt in die Minen in Mondbruch zu gelangen. Die Druidin und ich nutzten unsere Fähigkeit der Verwandlung und konnten uns unbemerkt an den Minenarbeitern vorbeischleichen. Rusalka und der Gnom gaben sich als Ingenieure aus, die in die Dienste der Defias treten wollten. So gelangten wir weitgehend unauffällig in das verzweigte Höhlensystem.“

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„Doch nicht alle Patrouillen der Defias ließen sich von uns täuschen, so dass das eine oder andere Scharmützel unausweichlich war.“

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„Auch Rusalkas Versuch, sich den Wachen anzubiedern, scheiterte letztendlich.“

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„Und als wir die große Höhle betraten, war unsere Tarnung ohnehin hinfällig geworden. Die Piraten griffen uns unverholen an und wir mussten sie ausschalten, um unseren Plan in die Tat umzusetzen.“

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„Wir fanden Van Cleef auf dem Deck des Schiffes. Nachdem er außer Gefecht gesetzt war, konnte ich seine Taschen durchsuchen. Allerdings fand ich nicht die Baupläne der Waffe, so wie ich es erhofft hatte. Er trug nur diesen Brief bei sich.“ Saviya holte den Brief hervor und reichte ihn Tyrande. Diese las ihn aufmerksam durch.
„Nun, wie es aussieht, hättet ihr keinen Tag später kommen dürfen. Das Schiff war fertiggestellt und die Waffe für die ersten Tests bereit. Der Brief sollte wohl die nächsten Tage abgeschickt werden. Doch an wen? Wer war der Auftraggeber?“
„Ich habe mit Lucretia gesprochen. Sie wird für uns Nachforschungen anstellen.“
„Gut. Halte mich auf dem Laufenden, Saviya.“
Saviya verbeugte sich.
„Wir konnten am Heck des Schiffes einige Sprengladungen befestigen, nachdem wir die Panzerverteidigung der Goblins ausgeschaltet hatten. Rusalkas Dampfpanzer waren dabei erstaunlicherweise eine große Hilfe. Im Schiff muss schon Schießpulver gelagert worden sein, denn bereits die erste Explosion zerriß das Ruder und nach weiteren kleineren Explosionen im Schiff brach ein Feuer aus, dass sich schnell über das ganze Schiff ausbreitete. Nachdem wir die Minen verlassen hatten, erbebte der Boden. Eine weitere Explosion muss das Schiff in Stücke gerissen haben.“
Tyrande nickte wohlwollend. „Ein großer Erfolg. Ihr habt eure Aufgabe hervorragend gemeistert. Elune möge Rusalka und dich segnen. Gönnt euch etwas Ruhe.“
Saviya schüttelte den Kopf. „Ich werde noch heute nach Draenor aufbrechen. Beunruhigende Dinge spielen sich dort ab. Illidans Verrat zieht weite Kreise und die Expedition braucht unsere Hilfe.“
„Nun denn, Elune sei mit Dir.“
Saviya verbeugte sich. „Glück mit Dir, Schwester.“

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